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Vorwort

Nachhaltigkeit liegt im Trend – medial, wirtschaftlich, privat. Aber kann man hier wirklich von einem Trend sprechen? Oder geht es nicht vielmehr um eine Haltung, die wir alle verinnerlichen sollten, um uns und unser Leben auf Dauer zukunftsfähig zu machen? Die meisten Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass sie in Sachen gesellschaftliche Verantwortung zunehmend im Rampenlicht stehen und hier konsequentes Handeln gefragt ist. Von außen wird demnach immer häufiger und auch strenger darauf geachtet, mit welchen CSR-Themen es Unternehmen wirklich ernst meinen und wo möglicherweise eher Greenwashing dahintersteckt.

Wer dieser neuen Aufmerksamkeit mit transparenter und ganzheitlicher Kommunikation begegnet, schafft sich damit klare Wettbewerbsvorteile. Und das gilt nicht nur für die CSR-Seitenbereiche, in denen es um Klima- und Umweltschutz geht. Auch Diversity ist ein Kriterium, ob sich der Bewerber oder die Investorin für oder gegen das Unternehmen entscheidet – und das wird immer zentraler.

 

Diversity ist als Kommunikationsthema essenziell

Im CSR-Bereich von Corporate Websites stehen meist Klimaschutzmaßnahmen und soziales Engagement im Vordergrund. Diversity-Aspekte hingegen kommen häufig noch zu kurz. Dabei ist es gerade wichtig, Vielfalt zu fördern und sich als Unternehmen klar gegen Diskriminierung und Rassismus zu positionieren. Diversity umfasst insofern ganz unterschiedliche Bereiche, zu denen Unternehmen Haltung zeigen sollten:

  • Frauenquote und Equal Pay,
  • Inklusion von sozial Benachteiligten und Menschen mit Handicap,
  • Umgang mit sexueller Orientierung und LGBTQ+ sowie nicht zuletzt
  • kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt.

 

In all diesen Bereichen geht es um den bewussten sowie vor allem respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Verschiedenheit und Individualität. Und schlussendlich darum, diese Vielfalt als Potenzial zu begreifen und die unterschiedlichsten Identitäten gezielt zu fördern.

Damit die Unternehmenskommunikation all diese Themen konsistent und bereichsübergreifend platzieren kann, braucht es eine übergeordnete Strategie. Diversity darf nicht nur als schön geschriebenes Konzept auf den CSR-Seiten auftauchen, sondern muss sich sowohl in der Organisation als auch in der internen und externen Kommunikation wiederfinden. Die klare Positionierung der Führungsebene gehört hier genauso dazu wie eine entsprechende Sprache mit genderneutralen und diskriminierungsfreien Begriffen. Erst dann kann Diversity zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden.

 

Warum Corporate Digital Responsibility (CDR) jetzt in den Fokus muss

Digitalisierung und Nachhaltigkeit scheinen auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben – doch das täuscht. Denn beide Phänomene fordern uns als Gesellschaft heraus, unsere Handlungen und die Konsequenzen daraus zu reflektieren. Digitale Weiterentwicklung und nachhaltiges Wirtschaften sind beide in der Welt von morgen nicht mehr wegzudenken. Corporate Digital Responsibility (CDR) steht für den verantwortungsvollen Umgang mit der Digitalisierung – nicht ohne Grund wird diese auch Industrie 4.0 oder vierte industrielle Revolution genannt. Sie bietet unvorstellbare Möglichkeiten und präsentiert sich gleichzeitig als disruptive Macht.

Der Digitalisierungsdruck in der deutschen Unternehmenslandschaft hat sich vor allem durch die Entwicklungen des vergangenen Jahres massiv verstärkt. Umso wichtiger ist es, Fokusthemen, die mit der digitalen Entwicklung einhergehen, zu betrachten, einen Umgang damit zu finden und das eigene Handeln zu kommunizieren.

Im Fokus der Unternehmen müssen stehen:

  • Richtlinien zur digitalen Ethik
  • Umgang mit BigData und Überwachung
  • Datenschutz
  • Umgang mit KI, Automatisierung und Algorithmen
  • Medienkompetenz

 

Wenn Unternehmen das Potenzial und die Risken der digitalen Entwicklung ernst nehmen, können sie mit neuen unternehmerischen Lösungen Innovation und Fortschritt verkörpern.

 

CSR als positiver Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor

Aufseiten der Kundschaft verlieren Produkte und Dienstleistungen zunehmend an Wert und Attraktivität, wenn keine oder intransparente Informationen zu deren Nachhaltigkeit kommuniziert werden. Durch dieses stark gestiegene öffentliche Interesse ist das Thema Nachhaltigkeit innerhalb kürzester Zeit aus seiner Nische heraus in die Chefetagen gewandert. Heute beziehen deutlich mehr CEOs Stellung dazu als noch vor ein bis zwei Jahren.

Ein anderer Aspekt betrifft den HR-Bereich: Für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiter:innen wird eine glaubwürdige und authentische CSR-Kommunikation immer bedeutender. Es ist inzwischen längst nicht mehr nur die jüngere Generation, die ein nachhaltiges Mindset mitbringt und auch bei ihrem Arbeitgeber darauf achtet. Viele Arbeitnehmer:innen aller Altersgruppen wünschen sich eine Beschäftigung bei Unternehmen, die eine nachhaltige, offene und ehrliche Kultur pflegen.

Das klare Ziel für Unternehmen und Kommunikationsverantwortliche muss also lauten: Konsequent handeln und genauso konsequent darüber sprechen. Denn nur mit echten Maßnahmen lässt sich die CSR-Kommunikation so aufstellen, dass sie für Share- und Stakeholder glaubwürdig ist und einen echten Wettbewerbsvorteil schafft.

Die Gewinner dieses Benchmarks sind die Deutsche Telekom AG auf Platz 1, gefolgt von der Merck KGaA und dem Vorjahressieger Metro AG. Klicken Sie hier für das Gesamtranking.

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