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Fazit

Nachdem die CSR-Kommunikation bereits im Vorjahr einen starken Aufschwung erlebt hat, bleibt sie auch in diesem Jahr das bestimmende Thema in der Unternehmenskommunikation. Unternehmen haben vor allem inhaltlich aufgeholt und zeigen in der Kategorie Haltung & Glaubwürdigkeit den durchschnittlich stärksten Zuwachs an abgedeckten Anforderungen. Dennoch fehlt es den Informationen oft an Tiefe: Einen detaillierten Einblick in die einzelnen Förder- und Nachhaltigkeitsprojekte liefern noch zu wenige Konzerne.

Doch genau hier liegt die Chance, Nachhaltigkeit zum Leben zu erwecken, sich klar dazu zu positionieren und auch abstrakte Inhalte für die interessierte Öffentlichkeit verständlich zu transportieren. Stakeholder wollen und müssen vom guten Handeln überzeugt werden. Und das kann nur gelingen, wenn Unternehmen ihr Engagement konsequent und zielgruppengerecht nach außen und innen tragen.

Im Bereich Berichterstattung & Publikationen bewegt sich der technische Fortschritt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Ebenso fällt auf, dass themenspezifische Services wie Newsletter oder News-Feeds noch nicht in der Breite verfügbar sind. Und auch interaktive Formate finden erst langsam Einzug in die CSR-Kommunikation.

Hier bietet sich die Chance, sich mit innovativen Ideen, Ausschöpfung der technischen Möglichkeiten und spielerischen Elementen von der Konkurrenz abzuheben und Nachhaltigkeit im Konzern wirklich erlebbar zu machen. Das steigert nicht nur die Reichweite, sondern setzt auch ein Zeichen, dass CSR-Themen einen hohen Stellenwert im Unternehmen genießen.

Der positive Trend vom letzten Jahr hinsichtlich der vermehrten Veröffentlichung und Veranschaulichung von CSR-relevanten Fakten & Kennzahlen stagniert derzeit nahezu. Zwar gab es in dieser Kategorie im Vergleich zum Vorjahr ein durchschnittliches Plus von 3 % an erfüllten Kriterien, aber der Bereich bleibt auf einem niedrigen Niveau.

Auch hier sollten Unternehmen die Chance ergreifen, transparenter zu werden und ihre Zielgruppen umfassender mit messbaren Daten zu versorgen. Ein entsprechender Ansatz zahlt deutlich stärker auf die Glaubwürdigkeit des Nachhaltigkeitsengagements ein als reines Storytelling. Beides in Kombination schafft demnach eine höhere Authentizität, die für sämtliche Stakeholder-Gruppen so essenziell geworden ist.

Corporate Social Responsibility wird alle Bereiche der Unternehmenskommunikation zukünftig noch stärker beeinflussen – vielleicht sogar maßgeblich bestimmen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich die einzelnen Fachbereiche auf eine gemeinsame und ganzheitliche Strategie einlassen. Nur so können sie den Bedürfnissen der vielfältigen Interessengruppen an jeder Stelle gerecht werden und CSR den Stellenwert einräumen, den das Thema dringend benötigt.

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