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Vorwort

Nachhaltigkeit und Klimaschutz waren vor der Corona-Krise die beherrschenden Themen in den Medien und wurden fast über Nacht von der Pandemie aus dem breiten öffentlichen Interesse verdrängt – das allerdings nur kurzfristig. Seit Mitte April die Infektionszahlen langsam abnehmen und Unternehmen immer lauter nach Wegen aus der Krise rufen, rückt nachhaltiges und klimafreundliches Wirtschaften stärker denn je in den Mittelpunkt. Die Corona-Krise als Chance für Nachhaltigkeit und Klimaschutz? Diese Hoffnung haben nicht nur Umweltaktivisten. Auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft befürworten einen nachhaltigen Wiederaufbau nach der Krise1 und suchen an verschiedenen Stellen gemeinsam nach Lösungen2, wie dieser bewerkstelligt werden kann.

Beim Petersberger Klimadialog3 vom 28. April betonte beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie wichtig es nun sei, Konjunkturprogramme an den Klimaschutzzielen auszurichten und ebenso in diese zu investieren. Außerdem befürwortete sie ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel und sprach sich dafür aus, die Emissionen bis 2030 um 50-55 % zu reduzieren, anstatt der bisher angestrebten 40 %.

Unternehmen sind nun gefordert, in Sachen CSR jeden Stein umzudrehen und sowohl nach innen als auch nach außen zu zeigen, dass sie es mit dem Thema Nachhaltigkeit ernst meinen und damit in der Lage sind, zukunftsfähig zu bleiben. Diejenigen, die diesen Weg bereits vor der Corona-Krise eingeschlagen haben und ihre Nachhaltigkeitsthemen regelmäßig online publizieren, sind dabei sicherlich im Vorteil.

Wir haben uns für diesen CSR Benchmark angesehen, wie gut große Unternehmen ihre Maßnahmen zum Klimaschutz, zu sozialen Projekten und zum nachhaltigen Wirtschaften kommunikativ auf ihrer Website begleiten. Dazu haben wir unsere Erhebungskriterien überarbeitet und neu kategorisiert, um ein noch präziseres Bild vom aktuellen Stand der CSR-Kommunikation in der deutschen Konzernlandschaft zu erhalten. Der Fokus dieser Erhebung liegt damit in erster Linie auf der inhaltlichen Aufbereitung der CSR-Themen. Mit der Unterteilung der einzelnen Kriterien in die drei Hauptkategorien Haltung & Glaubwürdigkeit, Berichterstattung & Dokumentation sowie Fakten & Kennzahlen zeigen wir in dieser Studie, wie umfassend die Nachhaltigkeitskommunikation in großen Unternehmen gestaltet wird, und wer dabei die unterschiedlichen Interessengruppen am besten und weitreichendsten bedient.

Die gute Nachricht vorab: In Sachen Nachhaltigkeit hat sich auf den Websites deutscher Konzerne einiges getan. Besucher finden inzwischen deutlich mehr und konkretere Informationen zu Klimaschutz und nachhaltigem Wirtschaften als noch im Vorjahr. Sieger dieses Benchmarks wurde die Metro AG, gefolgt von der Hochtief AG und der Merck KGaA.

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