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Technik & Service

Wie steht es um die technische Performance der CSR-Websites und wie sind die Inhalte diesbezüglich aufbereitet? Und welche grundlegenden Services bekommen Nutzer auf den Nachhaltigkeits-Seiten geboten? Wie wir nachfolgend zeigen, sind im letzten Abschnitt unseres CSR Benchmarks die Ergebnisse ebenfalls durchwachsen, aber insgesamt erfreulicher als in den beiden anderen Bereichen.

 

Berichterstattung: Wie digital ist das Reporting 2019?

Digital up to date in der Berichterstattung sind diejenigen Unternehmen, die dem PDF den Rücken gekehrt und Berichtsinhalte in Full HTML aufbereitet haben. Ob es sich nun um ein vom Geschäftsbericht getrenntes CSR-Reporting oder um einen integrierten Bericht handelt, ist dabei unerheblich. Wichtig sind bei der Online-Berichterstattung eine nutzerfreundliche Darstellung mit interaktiven Features sowie eine sinnvolle Verknüpfung mit Inhalten der Corporate Website.

Das Ergebnis zu dieser Auswertung ist jedoch mager: Bei nur 12 % der untersuchten Konzerne ist ein mobiloptimierter HTML-Geschäftsbericht auf den CSR-Seiten verlinkt, einen responsiven HTML-Nachhaltigkeitsbericht findet man bei 27 %.

Best Practice: Mobiloptimierte Berichterstattung

  • BP bmw Slider 3

    BMW liefert seinen Stakeholdern nicht nur einen Nachhaltigkeitsbericht auf den CSR-Seiten, sondern fasst sein Engagement auch kurz und prägnant in einem Factsheet zusammen.

  • BP  abb Slider 2

    Bildreiches CSR-Reporting: Bei ABB gibt es den digitalen Nachhaltigkeitsbericht zeitgemäß im HTML-Format.

  • BP Basf Slider 1

    BASF platziert den integrierten Bericht gut auffindbar und mit großen Bildern auf den CSR-Seiten.

 

Bilder und Videos: Standard – oder doch nicht?

Menschen denken und reden in Bildern. Diese erfassen wir entsprechend schneller als andere Informationen, weshalb sie auch im Webdesign so wichtig sind. Aber: Visuelle Kommunikation in Form von Fotos, Grafiken und Bewegtbild, die die Nachhaltigkeitsprojekte des Unternehmens sowohl illustrieren als auch weiterführende Informationen liefern, findet längst nicht auf allen untersuchten CSR-Seiten statt.

Videos zu geförderten Projekten sind beispielsweise bei 34 % zu finden, Bilder sind immerhin bei 51 % vorhanden. Menschen aus den vorgestellten Förderprojekten hingegen werden jeweils nur bei ca. der Hälfte davon gezeigt. Auch hier scheinen vielerorts Ressourcen zu fehlen, um diese service- und nutzerorientierten Formate zu produzieren und einzusetzen.

Vergleich: Bilder und Videos

 

User Experience: Navigation, Suche, Glossar und Sprachauswahl

Standardfunktionen für eine bessere Nutzererfahrung sind zwar bei der Mehrheit vorhanden, aber noch längst nicht ausreichend: Rund 69 % bieten Nutzern eine Sprachauswahl (meist Deutsch und Englisch) an, 57 % sorgen mit einer fixen Navigationsleiste für eine bessere Übersicht beim Seitenbesuch.

Deutlich weniger bieten eine Autocomplete-Suche (34 %), und ein Glossar für Fachbegriffe ist nur noch bei 8 % verfügbar.

Best Practices: Glossar und Autocomplete-Suche

  • BP Beiersdorf Slider 2

    Ein nutzerorientiertes Glossar wie bei Beiersdorf, das die häufigsten CSR-Fachbergriffe erklärt, ist bisher viel zu selten zu finden.

  • BP Symrise Slider 1

    Symrise gehört zu den wenigen Unternehmen, die auf eine serviceorientierte Suchfunktion setzen und Autocomplete anbieten.

 

Mobiloptimierung: Wie präsentiert sich CSR auf dem Smartphone?

Mobile first? Auf CSR-Seiten kann davon eher weniger die Rede sein. Die mobilen Ladezeiten zeigen nur bei 27 % der untersuchten Konzerne eine angemessene Performance. Immerhin sind inzwischen 84 % der Seiten responsiv und damit auch auf Mobilgeräten gut lesbar. Dennoch: Wer die mobilen Ladezeiten vernachlässigt, wird nicht nur im Google-Ranking abrutschen, sondern auch damit leben müssen, dass rund die Hälfte der Nutzer wieder abspringt, bevor die Seite überhaupt geladen ist.

Vorjahresvergleich: Ladezeiten

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